
Eggenfelden - Daniel Küblböck, Drittplatzierter der ersten Staffel von "Deutschland sucht den Superstar", muss für einen von ihm verschuldeten Autounfall 25.000 Euro Geldstrafe zahlen und acht Stunden Sozialarbeit leisten. Das Amtsgericht seiner niederbayerischen Heimatstadt Eggenfelden sprach den 18-jährigen wegen Fahrens ohne Führerschein und fahrlässiger Körperverletzung schuldig.
Küblböck hatte am diesjährigen Faschingsdienstag mit dem Auto eines Fans einen Gurkenlaster gerammt. Bei der Kollision wurden drei Personen verletzt, darunter auch der durch die RTL-Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" bekannt gewordene Sänger.
"Ich bin erleichtert", sagte Küblböck. Das Urteil hätte in seinen Augen zwar milder ausfallen können und am meisten hätte er Probleme mit der Höhe der Geldstrafe. Er sei jedoch froh, dass die Verhandlung nun zu einem Abschluss gekommen sein: "Die acht Stunden Sozialarbeit werde ich im Kloster verbringen", sagte Küblböck.
Der Vorschlag, in einem Kloster zu arbeiten, kam vom vorsitzenden Richter. Dieser hatte gemeinsam mit Küblböck überlegt, wie man den Sänger vor einem unzumutbar großen Medienansturm bewahren könnte.
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