
Berlin - Auch Jahre nach dem Boom der digitalen Tauschbörsen hat die deutsche Musikindustrie nach Meinung der Zeitschrift "Test" nicht viel dazugelernet. Grund für diese Behauptung ist die Untersuchung diverser legaler Downloadangebote im Internet, die jetzt von der Zeitschrift durchgeführt wurden.
Demnach seien fast alle Shops im Vergleich zu herkömmlichen Plattenläden zu teuer. Vor allem ältere Titel seien im Laden wesentlich billiger zu bekommen, als im Internet. Auch die Weitergabe der Musik stößt schnell an ihre Grenzen. Dank diverser Formate und Mechanismen zum Kopierschutz könne man viele Titel zwar kaufen, aber nicht überall abspielen.
Einzig die Qualität der verkauften Musik sei bei allen Anbietern sehr gut gewesen. Die Gesamtnoten für die Shop: "Keiner ist wirklich gut"; heißt es von der Zeitschrift. Am besten Schnitt der Downloadshop von AOL ab. Hier gäbe es seine einfache Bedienung. Zudem sei der telefonische Support gut gewesen.
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