
Einen Tag vor Beginn des mit Spannung erwarteten Prozesses gegen Noch-"King of Pop" Michael Jackson hat dieser in einem auf der Homepage seines Fanclubs veröffentlichten Videos erneut alle Vorwürfe von sich gewiesen: "Ich werde freigesprochen und entlastet werden, wenn die Wahrheit zum Vorschein kommt", erklärte Jackson.
Jackson soll zwischen Februar und März 2003 einen 13-Jährigen krebskranken Jungen sexuell missbraucht haben. Dafür könnte er bis zu 20 Jahre Gefängnis bekommen. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe seien "widerlich". Seiner Familie, seinen Kindern und ihm selbst hätten sie das Leben zum Albtraum gemacht. Die Medien hätten in den vergangenen Wochen unrichtige Dinge über Jackson verbreitet. Diese sollen auch aus Protokollen von Gesprächen stammen, an denen weder er noch seine Anwälte anwesend gewesen wären.
Kürzlich waren im TV-Sender ABC Details der Aussage des Jungen an die Öffentlichkeit gelangt, die eigentlich streng vertraulich sind. Darin schildert der heute 15-Jährige: "Wir lagen also zusammen auf dem Bett, und dann fing er an, mich zu reiben (...). Er masturbierte mich."
Der jüngere Bruder des mutmaßlichen Opfers gab an, dass Jackson auf der "Neverland"-Ranch öfter nackt herumgelaufen sein soll. Dabei habe er immer eine Erektion gehabt. Der King of Pop selbst forderte ein faires Verfahren. Dies stehe ihm, wie allen Amerikanern, verfassungsmäßig zu.
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