
Paul Rodgers, ehemaliger Sänger der Bands "Free" und "Bad Company" wird 14 Jahre nach dem Tod von Queen-Frontmann Freddie-Mercury selbigen ersetzen und mit Brian May und Roger Taylor 2005 auf Tour gehen und mehrer Konzerte auch in Deutschland spielen. Seit dem Tod Freddie Mercurys gab es immer wieder Gerüchte um mögliche Nachfolger. Namen wie George Michael, John Farnham oder Robbie Williams geisterten durch die Presse. Gitarrist Brian May dementierte allerdings immer wieder.
Mit Paul Rodgers würde allerdings die Chemie stimmen, so May und Taylor. Grund für die jetzige "Reunion" mit neuem Sänger sei ein Konzert gewesen, bei dem "die Chemie gestimmt" hätte. 100% begeistert von der Idee sind allerdings nicht alle ursprünglichen Queen-Mitglieder. John Deacon, Bassist der ersten Stunde, bleibt dem Experiment fern und wird die Seiten nicht zupfen.
Bei den geplanten Konzerten sollen neben den Queen-Klassikern auch Songs von "Free" und "Bad Company" gespielt werden. Ob das Konzept aufgeht ist fraglich. Schon Genesis hatten erfolglos das (freiwillige) Ausscheiden von Sänger Phil Collins durch einen Nachfolger zu kompensieren versucht. Die Verwertung der Legende Queen geht also weiter. Deutlich wird hier allerdings mehr denn je, dass es Freddie Mercury war, der die Band ausmachte. Aber der kann sich ja nicht mehr wehren.
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