
Das neue Jahr soll das Jahr der Comebacks werden. So hat Axl Rose bereits angekündigt, 2005 endlich das langerwartete neue Guns'n Roses Album mit dem Titel "Chinese Democracy" zu veröffentlichen. Kenner wissen allerdings, dass der ehemalige Frontmann der legendären Hardrock-Band diese Ankündigung jedes Jahr macht. Ebenfalls fraglich ist das Comeback von "Nirvana" mit Cobain-Witwe Courtney Love hinter dem Mikro. Sicher ist dagegen das Comeback von Queen. Anlässlich eines Benefizkonzerts wird die Band, verstärkt durch Ex-Bad-Company-Sänger Paul Rodgers für Freddie Mercury, wieder auf der Bühne stehen.
Ebenfalls zurück sind 2005 Erasure. Nachdem Sänger Andy Bell bestätigt hat, sich bereits 1998 mit dem HIV-Virus angesteckt zu haben, soll die neue Platte "Nightbird" Zeichen gegen die tödliche Immunschwäche-Krankheit setzen. Dennoch sehen Andy Bell und Vince Clarke die Zukunft von Erasure positiv und man werde sich "nie auflösen", hieß es.
Auch die Rocker von Kreator oder die Münchener Freiheit können sich 2005 ein Comeback vorstellen. Wie das genau aussehen soll, ist aber derzeit noch nicht klar. Definitiv klar ist, dass es die Chemical Brothers noch einmal versuchen wollen. Ihr Album "Push The Button" steht ab Januar in den Plattenläden.
Marius Müller-Westernhagen will zunächst nur ein Comeback auf der Bühne wagen. Nachdem er sich vor 6 Jahren eigentlich schon von jeglichen Live-Auftritten verabschiedet hatte, kehrt er nun zurück. Und das hat Gründe: Live-Musik boomt. Marek Lieberg, seines Zeichens deutscher Konzertmogul, bezeichnete die Live-Branche als eine "Insel der Glückseligen".
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