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Internet-Musikanbieter Napster greift iTunes von Apple an: Mit "Napster To Go" kann man sich für 15 US-Dollar Grundgebühr pro Monat eine unbegrenzte Zahl von Song als Mp3 herunterladen. Das teilte Napster gestern in Los Angeles mit. Zunächst soll es das Angebot nur in den USA geben. Die schrittweise Ausdehnung auf die restlichen Märkte der Welt ist allerdings bei guten Zahlen angedacht.
"Napster To Go bietet unendlich größeren Wert und ist sehr viel aufregender als iTunes' Bezahl-Modell pro Musikstück", sagte Chris Gorog, Chef von Napster. Partner von Napster sind Dell, Creative und iRiver. Alle Anbieter sind bereits im Computer- und Unterhaltungselektronikbereich tätig. Der Start soll mit einem einmonatigen Probeabo eingeläutet werden. Eine 30 Millionen US-Dollar teure Werbekampagne begleitet das Vorhaben.
Die Markenrechte an Napster waren zuletzt von dem amerikanischen Unternehmen Roxio aufgekauft worden. Vor Jahren war Napster eine der populärsten, aber illegalen Musiktauschbörsen im Internet. Wegen Verbreitung urheberrechtlich geschützter Lieder war die Börse 2001 per Gerichtsbeschluss vom Netz genommen worden. Zu ihren besten Zeiten zählte die von dem damals 19-Jährigen Shawn Fanning gegründete Plattform über 65 Millionen Nutzer.
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