
Der koreanische Elektronikkonzern Samsung, der vorwiegend Unterhaltungs- elektronik herstellt, hat Interesse an der Berliner Love Parade bekundet. So wolle man sich die Namensrechte für die Techno-Veranstaltung sichern: "Das ist unser Maximalziel", erklärte ein Vertreter des Konzerns aus der Schwalbacher Deutschlandzentrale im Taunus.
Die Love Parade GmbH bestätigte, dass sie sich mit Samsung in Verhandlung befinde, aber: "Die Love Parade gehört niemandem", sagte eine Sprecherin. Ein Verkauf des Namens komme daher auf keinen Fall in Frage. Außerdem sei man optimistisch, dass es 2005 wieder einen Raver-Umzug in Berlin unter dem Namen "Love Parade" geben könne.
2004 war die weltweit größte Open-Air-Party mangels Finanzierung ausgefallen. Statt dessen gab es in Berlin das "Love Weekend", bei dem unzählige Clubs eigene Veranstaltungen anboten. So kam es, wie auch in den Jahren zuvor, zu einem großen Besucheransturm anlässlich der Feierlichkeiten.
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