
Für Sänger Michael Jackson steht ein Inselparadies in den Tropen als Asyl bereit. Falls der Popstar am Ende seines Prozesses wegen des Vorwurfs des Kindesmissbrauchs wirklich eine Haftstrafe droht, könnte er dorthin "fliehen". Das berichten amerikanische Zeitungen. Zwölf Monate vor seinem Tod am 1. Juli 2004 hat der Schauspieler Marlon Brando seinem Freund Jacko ein rund 2000 Quadratmeter großes Stück Land auf der Mini-Insel Onetahi vermacht.
Jacksons Sprecherin erklärte auf Presseanfrage, dass Jackson keine Absicht und auch keinen Grund zur Flucht hätte, da er unschuldig sei. Jackson sei im Gegenteil der Meinung, dass der Prozess die Wahrheit ans Licht bringe und ihn als freien Mann rehabilitiert. Der Richter sieht allerdings Fluchtgefahr bei Jackson: Die Kaution wurde auf 3 Millionen Dollar festgelegt. Zudem wurde Jacksons Reisepass eingezogen.
Offiziell begründete Brando seine Schenkung mit Dankbarkeit, weil Jackson für Brandos Tochter Nina eine Geburtstagsfeier auf der Neverland-Ranch ausgerichtet hatte. Allerdings wusste Brando zum Zeitpunkt der Schenkung auch schon von den gegen Jackson erhobenen Vorwürfen, so dass vermutet werden kann, dass der Schauspieler möglicherweise doch ein Asyl für den fliehenden Musiker im Sinn hatte.
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