Du bist hier » Musik News » Arash: Jetzt mit "Boro-Boro" am Start |

Die wunderbaren Geschichten aus 1001 Nacht werden nun auch musikalische Wirklichkeit, und der verantwortliche Mann für diese Tendenz heißt Arash, der mit seinem Song Boro Boro heiße Phantasien mit packenden Rhythmen bewegt. Tabla-Klänge, ein magischer Rhythmus und eine exotische Melodie sind das Geheimrezept für einen Track, der mit seiner Fremdartigkeit auch den Durchschnittseuropäer zu packen vermag und unwiderstehlich in seinen Bann zieht. Der nächste Hit nach Tarkans Simarik und der großen Rai-Welle, die uns schon einmal mit dem Reichtum des Exotischen verzauberte! In Schweden jedenfalls, der derzeitigen Heimat Arashs, stieß er eine ganze Welle an und tanzt seit Wochen auf Platz 1 der Charts.
Aber wer ist der Mann, der die Geschichten aus 1001 Nacht zu uns bringt und uns tanzen lässt wie nie zuvor? Arash wurde vor 27 Jahren in Teheran (Iran) geboren, und als seine Eltern ihm den Namen eines persischen Sagenhelden gaben, ahnten sie vielleicht schon, dass er in der Welt sein Glück machen würde. Wie viele Iraner, verließen seine Eltern Persien in den achtziger Jahren und gingen zunächst ins schwedische Städtchen Uppsala und dann nach Malmö. Dort begann Arash Musik zu machen, und auch das auf eher unkonventionelle Weise. Gegen die Hänseleien seiner Klassenkameraden wehrte er sich mit derben Späßen, für die er mit Arrest bestraft wurde. Das war Arash sogar ganz recht, denn im Straftraum der Schule stand ein Klavier, auf dem er nun nach Herzenslust üben konnte, sooft er unartig war...
Musik wurde zu seinem Leben, und sein Leben wurde Musik, bis zu dem Tag, als Arash in einem Winter vor wenigen Jahren aus unerklärlichen Gründen seine Stimme verlor. Die Ärzte hatten ihn schon aufgegeben, und schließlich verließ ihn obendrein seine damalige Freundin, so dass Arash seinen Kummer mit Alkohol und Schlimmerem ertränkte. Und dann geschah das Wunder: Unerwartet und auf einem Schlag kam seine Stimme zurück. "Niemand weiß warum," so erzählt er, "aber es geschah. Ich habe vor Glück geweint, dass ich dachte, die Tränen würden nie aufhören."
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