
Die Spice Girls dürfen nicht bei "Live 8" singen. Das entschiede der Veranstalter des Nachfolge-Events für das legendäre "Live Aid" von 1985. Die politische Botschaft der Veranstaltung sei zu ernst, um einen Auftritt der Girlband zuzulassen. Hintergrund des "Live 8"-Festivals ist das vom 6.-8. Juli in Schottland stattfindende Treffen der 8 wichtigsten Industrienationen und Russland. Mit dem Konzert will Hauptinitiator Bob Geldorf druck auf die G8-Staaten ausüben, den ärmsten Ländern der Welt die Schulden zu erlassen.
Definitiv auftreten werden jedoch Stars wie Paul McCartney, Sting, U2, Robbie Williams, Coldplay oder Annie Lennox. Ein Sprecher von Ex-Spice Girl Victoria Beckham bestätigte, dass die Frauenband nach einer Reihe von Gesprächen mit den Konzertorganisatoren aber nicht auf der Künstlerliste stehen. Geri Halliwell (32), Victoria Beckham (31), Melanie C (31), Melanie B (29) und Emma Bunton (29) waren zu ihrer Zeit eine der erfolgreichsten Popbands weltweit.
"Die Spice Girls haben ihre Dienste angeboten, aber sie sind einfach nicht richtig dafür. Bei allem Respekt, aber 'Live 8' ist keine Party im Park", zitierte die britische Presse einen Quelle bei der BBC. Eine Stellungnahme der Spice Girls liegt bisher nicht vor. Ob die Reunion bei einem anderen Event nachgeholt werden soll oder zunächst wieder auf Eis liegt, ist ebenfalls noch nicht bekannt.
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