
HipHop aus deutschen Landen gerät ins Blickfeld von Jugendschützern. Grund: Seit etwa einem Jahr gibt es nach Angaben der Bundesbehörde für jugendgefährdende Medien einen massiven Trend zu gewalttätigen Texten in deutschen HipHop-Produktionen. Wie der "Stern" und das ZDF-Magazin "Mona Lisa" herausgefunden haben wollen, nehmen vor allem solche Texte zu, "in denen dazu aufgefordert wird, Frauen zu diskriminieren, zu vergewaltigen oder Gewalt in anderer Form anzuwenden".
Die Texte deutscher HipHop-Künstler sollen mehr Gewalt als früher enthalten. Verantwortlich dafür seien u. a. Veröffentlichungen des Berliner Labels "Aggro Berlin", die mit Künstlern wie z. B. Sido und Fler zwei der zur Zeit erfolgreichsten deutschsprachigen Rapper unter Vertrag haben. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften setzte die Compilation "Aggro Ansage Nr. 3" aus dem Hause "Aggro Berlin" auf den Index.
Auch Titel von Rapper Bass Sultan Hengzt dürfen nicht mehr an Minderjährige verkauft werden. Gegen weitere Songs laufen derzeit außerdem noch Prüfverfahren.
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