
Im Kindesmissbrauchs-Prozess gegen US-Sänger Michael Jackson naht das Urteil. Der vorsitzende Richter Rodney Melville erteilte den 12 Geschworenen nun letzte Anweisungen für die Urteilssprechung. Dabei sollten sich die Geschworenen nicht von "Mitleid" oder "Vorurteilen" leiten lassen: "Ihre einzige Aufgabe besteht darin zu entscheiden, ob die Anklage die Schuld des Angeklagten bewiesen hat", sagte Melville.
Laut Jacksons Sprecherin Raymone Bain ist der Popstar derzeit äußerst nervös. Mit düsterer Mine verfolgte er die Anweisungen des Richters an die Geschworenen. Prozessbeobachtern zufolge wirkt der 46-jährige wie ein gebrochener Mann: "Er realisiert nun, dass sein Schicksal in der Hand von zwölf Menschen liegt", teilte seine Sprecherin der Presse mit.
Der einstige Superstar ist angeklagt, vor zwei Jahren einen damals 13-jährigen Jungen auf seiner Neverland-Ranch mit Alkohol gefügig gemacht und sexuell missbraucht zu haben. Außerdem wird ihm angelastet, den Jungen und seine Mutter wochenlang gegen ihren Willen auf seiner Ranch festgehalten zu haben. Jackson hat in allen Anklagepunkten auf nicht schuldig plädiert. Am heutigen Donnerstag sollen laut Plan die Schlussplädoyers beginnen.
Eigene Meinung zum Thema? Schreib jetzt einen Kommentar zu Jackson-Prozess: Geschworene haben das letzte Wort und informiere deine Freunde darüber.
Hinweis: Zum Kommentieren musst du bei Facebook angemeldet und dort eingeloggt sein.
Keine Neuigkeiten mehr verpassen!