Die an Brustkrebs erkrankte Sängerin Kylie Minogue hat mit ihrer Sonderbehandlung in Krankenhaus von Melbourne für Ärger gesorgt. Mehrere Ärzte und Patienten beschwerten sich nun darüber, dass wegen Minogue u. a. mehrere herzkranke ältere Patienten umziehen mussten, weil die Sängerin einen Raum mit acht Betten für sich allein beansprucht haben soll.
"Es war sehr stressig und völlig unangemessen", äußerte sich ein Arzt gegenüber einer australischen Zeitung. Einige Patienten wären benachteiligt worden. Die Sicherheitsmaßnahmen seien "übertrieben" gewesen, sagte auch eine Patientin der Klinik. Ein Sprecher Minogues hatte am Dienstag gesagt, die Sängerin habe nicht um die Sonderbehandlung in der St.-Frances-Xavier-Cabrini-Klinik gebeten.
Mitte Mai wurde bei Kylie Minogue Brustkrebs diagnostiziert. Wegen der frühen Erkennung und der schnell folgenden Operation sind Minogues Ärzte zuversichtlich, dass die Sängerin, ähnlich wie ihre Kollegin Anastacia vor zwei Jahren, schnell geheilt werden kann. Nach der Operation hatte eine Ärztin offiziell verkündet, Minogue sei die perfekte Patientin gewesen und habe sämtliche Mitarbeiter verzaubert.

