Du bist hier » Musik News » Pink Floyd: Reunion on Stage nach 24 Jahren |

24 Jahre nach der Trennung wird die legendäre Band Pink Floyd anlässlich des Live8-Konzerts am 2. Juli in London wieder gemeinsam auf der Bühne stehen. Die Band hatte sich in der 80ern im Streit getrennt. Für das Wohltätigkeitskonzert zugunsten der Armen in Afrika will man die Differenzen allerdings ruhen lassen.
Im Zusammenhang mit der Afrika-Hilfe sei "jede Streiterei aus der Vergangenheit unbedeutsam", erklärte Gründungsmitglied David Gilmour. Er hoffe, einen Beitrag leisten zu können, um die Staats- und Regierungschefs auf dem G8-Gipfel in Großbritannien zu "großem Engagement im Kampf gegen die Armut" bewegen zu können. Auch Waters freute sich in einer Stellungnahme darüber, mit der Wiedervereinigung der Band "die öffentliche Aufmerksamkeit auf Themen wie Verschuldung und Armut in der Dritten Welt" lenken zu können.
Roger Waters und David Gilmour hatten zuletzt 1981 mit der Gruppe gespielt. Waters war dann im Streit ausgeschieden, die restlichen Bandmitglieder musizierten noch einige Jahre weiter. Die Platte "The Wall" zählt zu den bedeutendsten Rockplatten überhaupt. Die Live8-Konzerte, die in London, Berlin, Paris, Rom und Philadelphia stattfinden sollen, wurden von dem Rockmusiker Bob Geldof initiiert, der auch im Pink-Floyd-Film "The Wall" mitgespielt hatte.
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