
Pink Floyd wollen alle Gewinne aus den nach dem Live8-Konzert stark gestiegenen Plattenverkäufen für die Bekämpfung der Armut spenden. Gitarrist David Glimour erklärte, die in den 70er Jahren bekannt gewordene Gruppe wolle aus dem Konzert am vergangenen Samstag im Londoner Hyde-Park keinen Profit schlagen: "Dieses Geld soll lieber zur Rettung von Menschenleben eingesetzt werden."
Der erste Pink-Floyd-Auftritt nach 20 Jahren am vergangenen Wochenende hat sich auf die Verkaufszahlen des aktuellen Albums der Band mit dem Titel "Echoes" extrem positiv ausgewirkt. Dies konnte bereits gestern anhand der Verkaufszahlen festgestellt werden. Ähnliche Effekte gab es bei den CDs von Robbie Williams, den Eurythmics oder Dido.
Ziel der Live8-Veranstaltung war es, die Probleme der ärmsten Länder der Welt in das Interesse der Öffentlichkeit zu bringen. Außerdem sollten die Führer der 8 wichtigsten Industrienationen (G8) dazu angehalten werden, Schulden in der dritten Welt zu erlassen. Das Spektaktel, das an mehreren verschiedenen Orten der Welt stattfand, wurde von Bob Geldof ins Leben gerufen, 20 Jahre nachdem dieser bereits mit seinem legendären "LiveAid"-Konzert Geld für die dritte Welt sammeln konnte.
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