
US-Sänger Michael Jackson, der im vergangenen Jahr vom Vorwurf des sexuellen Kindesmissbrauchs freigesprochen wurde, hat erneut Ärger. Jetzt will ihm die Tierschutz-Organisation PETA (People for the Ethnical Treatment of Animals) Jackos Privatzoo dichtmachen lassen. Grund: Wegen Geldmangel soll der ehemalige ''King Of Pop'' u. a. die Giraffen und Elefanten auf seiner Neverland-Ranch vernachlässigen. Vertreter des US-Landwirtschaftsministeriums besuchten daraufhin die Ranch, um die Vorwürfe zu untersuchen.
Laut Aussage der staatlichen Tierärzte sind die Tiere allerdings in guter Verfassung: ''Wir nehmen alle Beschwerden ernst, aber eine Inspektion durch einen Veterinär hat ergeben, dass alles in Ordnung war und die Tiere in gutem Zustand waren'', sagte ein Ministeriumssprecher. Somit ist Michael Jackson von der gesetzlichen Seite her kein Tierquäler. Der Tierschutz-Organisation PETA reicht die Inspektion durch die staatliche Behörde allerdings nicht.
''Wir können immer noch nicht ruhig schlafen, weil die Anforderungen des Ministeriums an den Umgang mit Tieren minimal sind'', sagte PETA-Sprecherin Lisa Wathne. Nun soll sich der US-''Fish and Wildlife Service'' um das Problem kümmern und prüfen, ob Jackson seine Tiere korrekt behandelt. Das zumindest fordert PETA als zusätzliche Maßnahme, weil man die Haltung von wilden Tieren in Gefangenschaft grundsätzlich ablehne.
Michael Jackson lebt derzeit im arabischen Königreich Bahrain am persischen Golf. Nachdem man im letzten Jahr anlässlich des Prozesses gegen ihn kein gutes Haar an ihm ließ, erwägt der Sänger derzeit nicht, jemals wieder dauerhaft nach Kalifornien zurückzukehren.
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