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Zum diesjährigen Eurovision Song Contest schickt ausnahmsweise mal nicht Deutschland einen illustren Beitrag, sondern Finnland. Mit Schock-Rocker ''Lordi'' wollen die Nordlichter 2006 beim ''Schlager-Wettbewerb'' punkten. Lordi kündigte bereits an, seinen Beitrag mit Horrorfratze und Hackebeil präsentieren zu wollen.
''Wir hauchen dieser Veranstaltung doch richtig neues Leben ein'', meint der finnische Beitrag auf die Frage, warum es eine ''Horrorvorstellung'' werden muss. Die Musiker um Lordi rechnen sich mit Zombie-Gitarre, einer Mumie an den Drums und Heavy-Metal-Gesang gute Chancen aus. So wollen die Finnen Zeichen gegen ''Kunstbusen-Schönheiten oder bizarren Folklore-Darbietungen'' setzen.
Dass der Beitrag in Finnland überhaupt gewinnen konnte, war für die Band schon Überraschung genug: ''Eigentlich wollten wir durch die Teilnahme nur ein bisschen Gratis-Reklame in Finnland für uns abstauben.'' Am Ende stimmten jedoch 43% der Voting-Teilnehmer für die bizarre Rock-Präsentation. Die Musiker selbst sehen sich in der Tradition von Kiss, Alice Cooper und Rammstein.
Deutschland schickt mit ''Texas Lightning'' um Comedian Olli Dittrich eine wesentlich moderatere Nummer ins Rennen, die aber schon jetzt gut Chancen hat und in Insider-Kreisen zu den Favoriten zählt.
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