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Der auch als ''fünfter Beatle'' bekannte US-amerikanische Rockmusiker und Komponist Billy Preston ist am 6. Juni im Alter von nur 59 Jahren in Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona verstorben. Preston war am 21. November letzten Jahres infolge eines Nierenversagens ins Koma gefallen und aus diesem nicht mehr erwacht.
Schon im zarten Alter von 10 Jahren legte Preston den Grundstein für seiner musikalische Karriere. So war er u. a. für die Gospelsängerin Mahalia Jackson am Keyboard tätig, wodurch Ray Charles auf ihn aufmerksam wurde und ihn förderte. 1973 gewann Preston einen Grammy und arbeitete mit Aretha Franklin und Bob Dylan.
In den 1960er Jahren wurde Billy Preston ein Vertrauter der Beatles. Vor allem zu George Harrison soll er ein ausgezeichnetes Verhältnis gehabt haben. Durch seine moderate Art gilt es als wahrscheinlich, dass eine frühe Trennung der Beatles vermieden wurde. Seine Bekanntheit als ''fünften Beatle'' erlangte Preston vor allem durch seine Mitarbeit am Beatles-Film ''Let It Be''. 1971 nahm er auf George Harrisons Bitte am Benefiz-Event ''Concert For Bangladesh'' teil.
Neben den Beatles war Preston auch für die Rolling Stones tätig und musizierte auf den Alben ''Sticky Fingers'', ''Bridges To Babylon'' und ''Exile On Main Street''.
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