
Deutschrocker Marius Müller-Westerhagen galt in den 1990er Jahren neben Herbert Grönemeyer als der erfolgreichste und einflussreichste deutsche Sänger. Während Grönemeyer das immer noch ist, sieht es bei Herrn Westernhagen nicht so rosig aus. Seine Veröffentlichungen der letzten Jahren blieben weit hinter den Erwartungen zurück und auch die Konzerte des gebürtigen Düsseldorfers waren immer weniger gefragt.
Resultat dieser Misserfolge ist nun der Verlust seines Plattenvertrages beim Major Label Warner Music. Damit endet eine 32-jährige (!) Zusammenarbeit. Zu stören scheint das Marius nicht, wenn man seinem Management glauben will: ''Wir freuen uns auf neue Herausforderungen'', hieß es von dort. Noch nichtssagender verhielt sich allerdings Warner Music selbst, denn dort wollte man das Thema nicht mal kommentieren.
So bleibt die Zukunft von Marius Müller-Westernhagen ungewiss. Fakt ist, dass er eine neue Plattenfirma braucht. Sicherlich werden schon bald diverse Angebote, auch von anderen Majors, ins Haus flattern. Es bleibt also abzuwarten, wo der Deutschrocker in Zukunft über Freiheit und andere Themen singen darf. Beachtlich ist sicherlich die Tatsache, dass mittlerweile in Deutschland nicht nur ganz normale Angestellte nach 30 Jahren rausfliegen, wenn die Bilanz nicht stimmt. Auch Show-Größen sind davor offensichtlich nicht mehr sicher.
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