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US-Rapper Jay-Z gehört nicht unbedingt zu den verbal härtesten Vertretern seiner Musikrichtung und in seinem Heimatland sowie auch in Deutschland sieht man den Musiker eher als harmlosen an. Anders in China. Dort hat der Kulturminister jetzt entschieden, ''dass die HipHop-Fans vor schmutzigen Texten über Prostitution, Waffen und Drogen geschützt werden müssen'' und erteilte Jay-Z kurzerhand ein Auftrittsverbot. Somit wird es in China vorerst keine Konzerte von Jay-Z geben.
Am 23.10. wollte Jay-Z eigentlich in Schanghai auftreten. Chinas Kulturminister hat die Erlaubnis für dieses Konzert nun zurückgezogen: ''Wie viele Rap-Stars ist Jay-Z für seine Obszönitäten bekannt und auch dafür, dass er in seinen Songs die hässlichen Seiten des Lebens auf der Straße beschreibt - mitsamt den Drogenhändlern, den Zuhältern und der Gewalt'', hieß es von offizieller Seite.
Derartiges will man in China offensichtlich nicht sehen und auch den HipHop-Fans nicht zumuten. Jay-Z reagiert auf die staatliche Absage mit Unverständnis und kritisierte, dass die Black Eyed Peas in China auftreten durften, obwohl sie sich viel mehr mit Sexualität befassen würden als er. Branchenkenner in China vermuten, dass der Unterschied darin besteht, dass die Black Eyed Peas in China bereits ein Album veröffentlicht haben, Jay-Z bisher aber nicht.
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