
"Dümmer, dreister, Dieter Bohlen!" Diese provokante These äußert der Grünen-Politiker Kai Gehring, wenn er auf Dieter Bohlens Rolle bei der aktuellen Staffel von "Deutschland sucht den Superstar" angesprochen wird. Der jungendpolitische Sprecher findet: "Der Verbalradikalismus gegenüber jungen Bewerbern hat auf der Mattscheibe nichts verloren."
Auch andere Politiker bemängeln, dass junge TV-Zuschauer mit den mündlichen Attacken von Dieter Bohlen überfordert sein könnten: "Gerade weil diese Sendung viele Kinder und Jugendliche anschauen, ist das absolut verantwortungslos", sagte die stellvertretende SPD-Vorsitzende Corniela Pieper. Mit Dieter Bohlens Entgleisungen müsse endlich Schluss sein.
Und auch die Kirche ist mit Dieter Bohlen nicht zufrieden. Der evangelische Bischoff Christoph Kähler appellierte an die Casting-Teilnehmer, sich zukünftig nicht mehr derartig beschimpfen zu lassen und die Show zu meiden. Das solle auch für die TV-Zuschauer gelten.
RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger nimmt Dieter Bohlen in Schutz: "Es kann nicht Aufgabe einer Unterhaltungssendung sein, Menschen auf den rechten Weg zu bringen und Erziehungsaspekten gerecht zu werden."
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