
Apple bekommt wegen seines Musikdownload-Shops iTunes zunehmend Schwierigkeiten mit europäischen Verbraucherschutzverbänden. Dabei geht es das sogenannte "Digital Rights Management", welches bei iTunes unter dem Systemnamen "Fairplay" installiert ist und dafür sorgt, dass man bei iTunes gekaufte Musik und Videos nur auf einem PC oder iPod abspielen kann, nicht aber auf anderen externen Playern.
Verbraucherschutzverbände aus Norwegen, Deutschland, Finnland und Frankreich wollen Apple dazu zwingen, das iTunes-System auch für andere Player zu öffnen. Apple argumentiert damit, dass man die Musik auf CD brennen und dann in Mp3-Files umwandeln kann. So könnten die Songs auch auf anderen Player abgespielt werden, hieß es bei Apple.
Vor allem den norwegischen Verbraucherschützern reicht das nicht. Apple wurde nun mit einem Ultimatum aufgefordert, bis 1. Oktober 2007 iTunes so zu ändern, dass man die Downloads auch ohne iPod hören kann. Apple lehnt die Lizenzierung seiner "Fairplay"-Software an andere Firmen bisher ab. Die norwegischen Verbraucherschützer wollen vor Gericht ziehen, wenn Apple sich weigert, das Ultimatum zu erfüllen.
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