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In Großbritannien sorgt der Vorentscheid zum Grand Prix für große Schlagzeilen. Immer lauter werden die Vorwürfe des Betruges und der Manipulation des Wahlergebnisses. Nachdem Justin Hawkins, heimlicher Favorit und Ex-Sänger von "The Darkness", als Verlierer der Entscheidung hervorging, überschlägt sich die Presse mit immer neuen Anschuldigungen.
Gesprächsthema Nummer eins in England ist der neueste Vorwurf, die Gewinnerband "Scooch" habe bei ihrem Auftritt versteckte Backgroundsänger eingesetzt. Der ehemalige East 17 Frontmann Brian Harvey, der ebenfalls erfolglos angetreten war, geht sogar fest von einem Betrug aus. Er will gesehen haben, dass eine der Sängerinnen nur die Lippen zum Playback bewegte, zu hören sei jedoch kein Ton gewesen.
Das wollten Scooch zwar nicht auf sich sitzen lassen, aber sie räumten ein, tatsächlich von verborgenen Background-Sängerinnen hinter der Bühne unterstützt worden zu sein. Für Justin Hawkins ist das ein Skandal. Er beschimpft das englische Publikum als dumm, weil sie den Betrug nicht gemerkt haben, und wirft ihnen außerdem Rassismus vor. Der Glam-Rocker wurde bei seinem Auftritt von dessen farbigen Partner Beverlei Brown musikalisch unterstützt.
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