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Die Unterschriftenaktion gegen DJ Bobo nimmt ungeahnte Formen an. Seitdem die konservativen Christen ihre Kampagne öffentlich gemacht haben, wollen plötzlich immer mehr bibeltreue Schweizer Satan Bobo den Garaus machen. Mit knapp 50.000 Unterschriften soll verhindert werden, dass der Sänger mit seinem Song "Vampires Are Alive" nach Helsinki zieht.
Aber die Spießbürger haben ihre Rechnung ohne die DJ Bobo Fans gemacht. Die bäumen sich jetzt nämlich auf und legen sich für ihr Idol ordentlich ins Zeug. Die Anhänger des "Pray"-Sängers stampften schnell ein "Komitee pro Bobo-Song" aus dem Boden und protestieren somit gegen die Vorwürfe, die ihrem Star entgegengebracht wurden.
"Sowohl DJ Bobo, als auch Lordi sind keine Satanisten", betonen die Pro-Bobos und weisen darauf hin, dass vor dem Grand Prix regelmäßig irgendein Skandal vom Zaun gebrochen werde. Der vermeintliche Teufel selber schweigt zu den Vorwürfen, er würde die Jugend verführen und seinem Land schaden. Für ihn hat sich der ganze Rummel sowieso schon gelohnt. "Vampires Are Alive" schaffte es diese Woche auf den dritten Platz der schweizerischen Charts.
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