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Früher war alles besser. Zumindest einer wird diese These sicher sofort unterschreiben: Michael Jackson. Der 47-Jährige ist bekanntlich pleite und muss neben dem Verkauf seiner Neverland Ranch nun wohl auch noch andere Einbußen hinnehmen müssen. Die US-Presse berichtet, dass der ehemalige King Of Pop allem Anschein nach 50 Prozent seiner Rechte an 251 Beatles Songs verkaufen muss.
Der Gerichtsvollzieher ist Michael Jackson auf den Fersen und hat ihm sogar eine Deadline gesetzt, bis zu der er stolze 200 Millionen US-Dollar zurückzahlen muss. Wenn der Sänger nicht bis zum 20. Dezember zahlt, wird Weihnachten also nicht so schön. Dann muss der dreifache Vater nämlich die Hälfte seiner Anteile an der Sony/ATV Music Publishing rausrücken, und das dürfte Michael Jackson wohl kaum gefallen.
1985, als Jackos Konto noch im grünen Bereich war, überbot er sowohl Paul McCartney als auch Yoko Ono und bekam die Rechte für 48 Millionen US-Dollar. Inzwischen dürfte dieser Wert schätzungsweise auf das Zehnfache angestiegen sein. Damals boten der Ex-Beatle und John Lennons Muse noch gegeneinander, hätten sie ihr Angespartes allerdings zusammen geschmissen, hätten sie Michael Jackson locker geschlagen. "Yesterday, all my troubles seemed so far away" – wer bei diesen Songzeilen zukünftig das Radio ausschaltet, werden wir also spätestens Ende diesen Jahres erfahren.
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