
Revolverheld laden nochmal nach und liefern neue Munition fürs Trommelfell. Gestern bekamen ausgesuchte Medienvertreter in Hamburg schon einmal eine kleine Kostprobe ihres neuen Albums, das im Mai auf den Markt kommt. Dass Revolverheld vor allem live absolut rockfähig sind, haben sie schon auf ihrer letzten Tour bewiesen, für die sie mit dem LEA Preis für die beste Clubtour belohnt wurden.
Ob die Hamburger auch im Studio überzeugen konnten, wird sich am 27. April herausstellen. Dann nämlich bringen Johannes, Kristoffer, Niels, Jakob und Florian ihre erste Single "Ich werd' die Welt verändern" raus. Der Song ist das Aushängeschild zum neuen Album "Chaostheorie" und Knoten im roten Faden, der sich durch nahezu alle Tracks zieht. Auf den Punkt gebracht handelt das Album vom guten alten Carpe Diem, und das in allen erdenklichen Formationen. Das passt nicht nur zur Musik von Revolverheld, sondern auch zu den Jungs selbst. Man spürt, dass sie glauben, was sie da machen, und das reißt mit.
Die Songs haben Druck und pusten einem ordentlich die Ohren durch, und wer nicht aufpasst, ertappt sich unweigerlich beim Kopfnicken. Gut platzierte Balladen überzeugen durch Streicher, Piano und Akustikgitarren, die trotzdem nicht triefen. Obwohl die Revolverhelden zugegeben immer noch in der Popschiene fahren, und auch die Texte einen nicht unbedingt zum Gedichte Schreiben inspirieren, bleibt es doch das, was es ist und immer war: Cooler Deutschrock zum Spaßhaben und drauf Loshüpfen.
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