
Dass Keith Richards in seinen wildesten Zeiten alle Drogen konsumierte, die ihm unter die Finger kamen, ist bekannt. Aber das, was der Rolling Stones-Gitarrist kürzlich in einem Interview verriet, schlägt dem Fass den Boden aus. Er vermischte die Asche seines toten Vaters mit etwas Koks und zog ihn sich kurzerhand durch die Nase.
"Mein Vater ist echt das Verrückteste, was ich je geschnupft habe", berichtet Keith Richards, "und ich weiß, dass es meinem Dad scheißegal gewesen wäre." Fügt er nachdenklich hinzu. Sein Vater Bert war vor fünf Jahren im Alter von 84 Jahren gestorben und eingeäschert worden. Noch auf dem Sterbebett hatte sich Keith Richards mit seinem alten Herrn versöhnt, nachdem er ihm jahrelang Vorwürfe gemacht hatte. "Ich habe ihm die Trennung von meiner Mutter eigentlich immer übel genommen. Er hat uns einfach im Stich gelassen", so Keith.
Abgesehen von Altlasten wie diesen steht der Kult-Rocker heute eigentlich nur noch in den Schlagzeilen, wenn er mal wieder auf Palmen klettert, um die Schwerkraft auszuprobieren. Er habe seine Koks-Eskapaden satt, beteuert der 63-Jährige. Die einzigen Drogen, die er immer noch regelmäßig konsumiere, seien Alkohol und Frauen. Familienmitglieder seien allerdings tabu, die seien einfach zu heftig, so Richards. Da soll noch einer sagen, Rock'n Roll is Dad…
So hart gesotten ist der Rolling Stones-Girarrist aber anscheinend doch nicht. Kurz nach der Veröffentlichund des Interviews ließ Richards verlauten, dass man nicht alles glauben solle, was man über ihn liest. Er habe doch nur einen Scherz machen wollen. Sehr komisch...
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