
"Liebes RTL - ihr wollt doch einem jungen aufstrebenden Künstler die Karriere nicht verbauen...nein....das wäre doch Menschenhandel....sowas würde RTL doch niemals machen..." Mit diesen Worten leitete Stefan Raab gestern in seiner Show TV Total die Aktion "Freiheit für Max Buskohl" ein.
Mit Engelszungen appellierte der Moderator an RTL, doch einmal von so unwichtigen Dingen wie Verträgen hinweg zu sehen. Hier gehe es schließlich um viel mehr: "Max Buskohl will doch nur das tun, was sein Herz ihm sagt. Wollt ihr wirklich jemandem, für den die Musik die Luft zum atmen ist, den Sauerstoffhahn abdrehen?",säuselte Raab dackeläugig. Der Sender solle Max einfach bei Stefan Raab auftreten lassen, dann sei RTL den 17-Jährigen schließlich ein für allemal los, und alle seien glücklich.
Soll das wirklich alles gewesen sein? Während man sich noch über den lammfrommen Stefan Raab wunderte, machte der allerdings schon seinem Ruf alle Ehre und holte zum Gegenschlag aus: "Wenn ihr ihn bei mir auftreten lasst, werden wir natürlich auch auf die Großdemo während der DSDS-Übertragung am Samstag verzichten. Wir haben 150 Karten…" Einen Vorgeschmack auf die Aktion folgte prompt – sofort schallten "Freiheit für Max Buskohl"-Gesänge aus den Reihen des TV Total Studios. Jetzt schaut alles auf RTL, die über höhere Einschaltquoten am Samstag wahrscheinlich auch nicht ganz unglücklich wären.
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