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Die Veranstalter eines Leipziger Stadtteilfestes luden Sido kurzerhand wieder aus. Der Skandal-Rapper war eigentlich für kommenden Freitag gebucht, aber aus dem Auftritt wird jetzt doch nichts. Grund: Sidos Aussagen und Liedtexte seien nicht vereinbar mit der Zielstellung des Stadtfestes, so die Veranstalter. Organisator Volker Bremer spricht sogar von jugendgefährdenden Texten, die absolut nichts für Kinderohren seien.
"Wir können und wollen dem Musiker nicht vorschreiben, welche Lieder er anspielt. Das wäre ein Eingriff in die künstlerische Freiheit, und wahrscheinlich würde sich Sido sowieso nicht an die Absprache halten. Darum lassen wir ihn lieber gar nicht erst auftreten." so die Rechtfertigung der Veranstalter. Der Berliner heißt mit eigentlichem Namen Paul Würdig und wurde neben seinen provokanten Texten auch durch sein Markenzeichen, einer silbernen Totemkopfmaske bekannt.
Sido dürfte die plötzliche Ausladung nicht so erfreut haben, dennoch habe man sich hinter den Kulissen gütig einigen können, so die Organisatoren des Festes. Dann schleudert Sido seine Texte eben beim nächsten Stadtteilfest in die Menge. Und zur Not gibt es ja immer noch Firmenfeiern oder Möbelhaus-Eröffnungen.
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