
Sänger und Viva-Moderator Joachim Deutschland hatte wohl einen schlechten Tag. Und wenn Christof Johannes Joachim Faber, so sein bürgerlicher Name, schlechte Laune hat, sollte man ihm besser aus dem Weg gehen. Das weiß jeder - außer zwei Mitveranstalter eines Konzertes, das am Wochenende in Quedlinburg stattfand. Die beiden Männer stellten sich dem 27-Jährigen einfach in den Weg. Also prügelte sie der Sänger nieder.
Die Rechtfertigung des Deutsch-Amerikaners: "Das war Notwehr, die Typen haben mich bedroht. Ich warnte sie dreimal, ich würde ihnen auf die Fresse hauen, wenn sie nicht weggingen." Die Konsequenz: Die Opfer erlitten eine Prellung der Niere und eine schmerzhafte Augenverletzung. Deutschland sei bereits im Vorfeld der Veranstaltung immer wieder laut geworden und habe sich über die schlechten Zustände im Backstage Bereich beschwert.
Auf der Bühne machte er seinem Frust dann richtig Luft. Joachim Deutschland pöbelte über das Catering, die zu warmen Getränke und die Enge hinter den Kulissen. Als er von der Bühne ging, erntete er den Lohn für sein rüpelhaftes Verhalten, und die Veranstalter beschriebene Tracht Prügel. Frei nach dem Motto - wer austeilt, muss auch einstecken können. Diesen Leitsatz kann sich jetzt allerdings auch Joachim Deutschland auf die Fahnen schreiben. Die Opfer haben bereits Anzeige gegen ihn erstattet.
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