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Mobys Markenzeichen ist neben seiner markanten Brille Zweifels ohne seine unkomplizierte Frisur. Der Musiker trägt seit den 90ern eine Glatze. Jetzt verrät er allerdings, wie es zu der drastischen Veränderung kam. Schuld daran war ein inneres Geltungsbedürfnis. Quasi Rasur aus Notwehr. Denn Moby litt unter extremen Liebeskummer und wollte um jeden Preis bei seiner Ex Eindruck schinden.
Die hingegen tröstete sich leiber mit einem neuen Glück an ihrer Seite, was das Ganze für den Exzentriker nicht gerade leichter machte. "Der Typ hatte einfach all das, was ich nicht hatte. Er war groß, sportlich, so ein cooler Skater eben. Einer von denen, die alles tragen können, was sie wollen. Der hätte sich auch einen Sack überziehen können, und hätte umwerfend ausgesehen." erzählt der Musiker, noch immer sichtlich geknickt.
Daraufhin versuchte es ihm Moby gleich zu tun und veränderte sein Aussehen von heute auf Morgen. Aber mit dem nötigen Abstand betrachtet, ging die Aktion laut seiner eigenen Erkenntnis eher nach hinten los: "Ich trug gigantische Hosen, enge T-Shirts in schrillen Farben und kleine Halsbänder. Aber das war einfach nicht ich, das war bloß lächerlich." Aber was soll´s, heute wirkt Moby doch recht authentisch. Und wichtiger noch als die Frisur bleibt eben doch das, was sich darunter verbirgt.
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