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Ozzy Osbourne hat´s nicht leicht. Noch nicht einmal auf einer netten Reise ins Ausland kann er sich entspannen. Der ehemalige Black Sabath-Sänger jettete nur unter Protest in die Russische Hauptstadt. Der Grund für seine Panik: Der Schrecken aller Fledermäuse hatte Angst, in Moskau entführt zu werden. Da half auch kein gutes Zureden von Ehefrau Sharon - Ozzy beharrte darauf, dass es ihn diesmal treffen würde. Er sagte, er wisse, dass etwas ganz Furchtbares mit ihm passieren würde. Und sie hätten es auf ihn abgesehen. "Sie", das seien die bösen Russen, die nur auf sein Geld aus seien.
Diese These brannte sich in Osbourne´s Kopf, nachdem er ein Gespräch mit der russischen Putzfrau geführt hatte. Ozzy erzählt: "Ich sagte ihr gut gelaunt, dass ich nach Moskau fahren werde. Daraufhin fragte sie mich sofort, ob ich Bodyguards mitnehmen würde. Sie meinte noch, dass die Leute mir dort ansehen würden, dass ich Ausländer bin. Ich will nicht im nächsten Moment aufwachen und merken, dass ich an Händen und Füssen gefesselt bin. Als sie dann sogar berichtete, dass man den Gekidnappten die Augen aussticht, bekam ich Panik."
Irgendwie schaffte es der 58-Jährige, nach einiger Überredungskunst seiner Bodyguards, doch noch in den Flieger zu steigen. Das war wohl auch die richtige Entscheidung, denn Ozzy Osborne behielt nicht nur sein Augenlicht, sondern nahm zudem auch einen "Icon Award" von der hiesigen Preisverleihung mit nachhause. Anscheinend ist der Russe doch freundlicher, als man Ozzy einreden wollte...
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