Ex-Beatle Paul McCartney ist zurzeit mit seiner CD "Memory Almost Full" im Gepäck unterwegs. McCartney, der mit seinem fortgeschrittenen Alter ähnlich wie die Rolling Stones auch schon als Rock-Opa gilt, will allerdings auch in Zukunft Musik machen und damit so schnell nicht aufhören. Grund dafür ist die psychische Komponente.
So hilft Paul McCartney seine Musik dabei, negative Einflüsse und Erlebnisse aus seinem Leben zu verarbeiten. Das sei bei der Trennung der Beatles und beim Tod seiner ersten Frau Linda so gewesen. Und auch jetzt bei der aktuellen CD helfe ihm die Musik, über die Trennung von Heather Mills hinwegzukommen: "Ich habe immer das Gefühl, als ob noch so viele Songs zu schreiben sind. Ich habe nie daran gedacht aufzuhören, nicht wirklich. Ich meine, vielleicht in schweren Zeiten meines Lebens, wenn ich mich vom Leben unter Druck fühle, aber nie von der Musik, nie von dem, was ich tue."
Seine Musik sei für Sir Paul McCartney die Rettung. Außerdem schütze sie ihn davor, die negativen Einflusse zu sehr an sich heranzulassen: "Ich mache im Moment eine Scheidung durch, das ist eine große Belastung. Als die Beatles sich trennten war das auch eine große Belastung. Es gibt Zeiten, in denen ich mich vom Leben unter Druck fühle, aber Musik ist die gute Seite, Musik ist die Rettung", sagte der Ex-Beatle gegenüber britischen Medien.

