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Die Rolling Stones versuchten sich vor ihrem Konzert in Belgrad als Hobby-Gärtner. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen machten sich die vier Rockopas auf den Weg, um ihren Beitrag zum Klimaschutz abzugeben. Außerdem verstand sich die Aktion als Symbol des Friedens. Unter den wachenden Blicken ihrer Bodyguards pflanzten die Rolling Stones vier Bäume im Belgrader Park der Freundschaft.
In dieser Grünanlage haben während der Herrschaft des ehemaligen kommunistischen Präsidenten Tito diverse ausländische Präsidenten, Könige und Diktatoren Bäume gepflanzt. Die kupfernen Tafeln, auf denen die prominenten Baumpaten verewigt wurden, sind Inzwischen verschwunden. Darum haben die Stones an ihre Setzlinge nur schnöde Pappkartons, auf den die Namen Mick Jagger, Charlie Watts, Ron Wood und Keith Richards stehen.
Die dürften allerdings beim nächsten Regen stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Allerdings ist das nicht so bald der Fall - im Gegenteil. Wegen der andauernden Hitzewelle droht das Bäumchen von Frontmann Mick Jagger jetzt sogar zu vertrocknen. Das geht nun wirklich nicht. Weil besonders dieser Altrocker für nicht enden wollende Vitalität steht, versuchen die Landschaftspfleger seit Tagen alles, um Pflanze Mick zu retten.
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