
Rapper Bushido darf nicht beim geplanten Open Air am Brandenburger Tor Ende August teilnehmen, zumindest wenn es nach dem lesben- und schwulenpolitischen Sprecher der Grünen in Berlin geht. Der meint nämlich, dass jemand wie Bushido, der in den letzten Jahren mit seinen Raps immer wieder Gewaltaufrufe gegen Homosexuelle präsentiert hat, dafür nicht geeignet wäre. Außerdem gehe es bei "Schau nicht weg - Gegen Gewalt an der Schule" primär auch um Gewaltprävention. Auch hier spricht man dem Rapper jegliche Kompetenz ab.
Grund ist Bushidos Musik, die alles andere als anti-gewaltverherrlichend ist. So hat man die Veranstalter aufgefordert, Bushido vom Line-Up des Events zu verbannen. Leute wie Gentleman, Mia, Sarah Connor, US5 und Monrose seien wesentlich besser geeignet als der Berliner Rapper. Der sieht die ganze Geschichte natürlich ganz anders und bleibt zunächst relativ gelassen.
Schließlich sei er selbst ein Betroffener, da er zu seinen Schulzeiten auch kräftig einstecken musste. Er habe allerdings auch ausgeteilt, dass gibt er zu. Warum er auf jeden Fall bei "Schau nicht weg - Gegen Gewalt an der Schule" teilnehmen sollte, begründet Bushido so: "Ich bin ein Typ, wenn ich was sage, hören die Leute zu. Mir glaubt man, ich komme daher. Mir geht's nicht um die Promo, mir geht's um die gute Sache."
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