Ausgerechnet sein Gärtner lässt Dieter Bohlen jetzt schwitzen. Als der Pop-Titan zusammen mit Freundin Carina in dessen Villa überfallen wurde, gab Bohlen den Gangstern sein gesamtes Bargeld. Später gab er zu Protokoll, die Beute belaufe sich auf 60.000 Euro. Peter H., der damalige Gärtner vom Dieter, war ebenfalls in den Überfall verwickelt. Er saß gefesselt auf dem Boden und hat die Gespräche zwischen Bohlen und den Tätern daher genau mitbekommen.
Jetzt könnte Peter H. seinen früheren Chef jedoch stark belasten. Der behauptet nämlich, er habe gehört, wie Bohlen zu den Einbrechern gesagt habe, 40.000 Euro Beute seien doch wohl genug. Der aufmerksame Leser wird bemerkt haben, dass die Summe 20.000 Euro niedriger ausfällt, als Dieters offizielle Angabe. Sollte der 53-Jährige absichtlich falsch ausgesagt haben, wäre das Betrug.
Der Millionär dürfte auf solche Peanuts allerdings eher pfeifen, und wirkte in einem Interview gelassen. Dieter Bohlen wörtlich: "Kann ja sein, dass ich damals im Schock von 40 000 Euro gesprochen habe. Als ich hinterher in den Tresor geguckt habe, sah ich, dass 60 000 Euro weg waren. Warum sollte ich mehr angeben, als es in Wirklichkeit war? Ich bin doch sowieso nur bis 10 000 Euro Bargeld versichert." Das kann der Dieter am 3. September dann auch noch einmal dem Richter erzählen.

