Der bahreinische Prinz ist stinksauer auf Michael Jackson. Der frühere King of Pop floh ja bekanntlich nach dessen Prozess in den Wüstenstaat, um dem Medienrummel zu entfliehen. Einer, der ihm bei seinem Neustart kräftig unter die Arme griff, war Prince Abdullah Bin Hamad Al Kahlifa. Jacko bekam nicht nur das Aufenthaltsrecht, sondern auch eine ordentliche Finanzspritze vom Prinzen spendiert.
Dafür hatte Michael Jackson damals versprochen, das nächste Album bei Two Seas Records, der Plattenfirma des Prinzen, zu veröffentlichen. Aus dem Deal wurde allerdings nichts. Klammheimlich machte sich Jacko aus dem Staub und heuerte in Los Angeles diverse große Plattenbosse an. Auch in Las Vegas versuchte er sein Glück.
Das gefiel Prince Abdullah natürlich nicht besonders. Er geht jetzt sogar soweit, dass er gegen Michael Jackson gerichtliche Schritte einleiten will. Eine weitere Klage könnte Jacko allerdings finanziell das Genick brechen. Derzeit versucht er nämlich gerade, sich von seinen Anwaltsschulden frei zu schaufeln. Mit einem großen Label im Nacken dürfte das demnach besser funktionieren, aber das ist dem Scheich sicher egal.

