R. Kelly muss sich wegen des Vorwurfs der Kinderpornografie vor Gericht verantworten. dem 40 Jährigen wird zur Last gelegt, er habe sich mit einer Minderjährigen vergnügt, und die sexuelle Handlung auf Video aufgezeichnet. In 14 Anklagepunkten wirft ihm die Staatsanwaltschaft so einiges vor die Füße, was die Karriere des Sängers stark gefährden könnte.
Allerdings bestreitet R. Kelly die Vorwürfe allesamt. Er besteht darauf, das Mädchen in dem Video noch nie gesehen zu haben, geschweige denn mit ihr Sex gehabt zu haben. Seine Anwälte haben außerdem zur Diskussion gestellt, dass im Zeitalter der Digitalisierung alles möglich sei. Möglicherweise sei demnach nicht der Sänger auf dem Video zu sehen, sondern ein am Computer entstandenes Abbild. Auch die weibliche Person sei nicht eindeutig zu bestimmen gewesen. Sowohl ihre Identität noch ihr Alter werfen für die Anwälte Kellys Zweifel auf.
Seltsam ist allerdings, dass eine Tante der Sexgespielin und eine Freundin das Mädchen eindeutig identifiziert hatten. Eben dieses Betthupferl nimmt nun die Zügel selbst in die Hand. Sie hat angekündigt, R. Kelly zu entlasten. Das will das Gericht allerdings nicht ohne weiteres hinnehmen. Zur Zeit wird zusätzlich noch überprüft, ob die beiden sich "außergerichtlich geeinigt" haben.

