
Boy George hat es nicht leicht. Erst wird er wegen Kokainbesitzes zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, und jetzt wird er auch noch verklagt, weil er deswegen eine Show ausfallen lassen musste. Die Besitzerin des Nachtclubs "Gay USA" interessierte diese Entschuldigung wenig. Sie forderte von George satte 62.000 Dollar Ausfallentschädigung.
Kasia Saleh hatte damit geworben, dass Boy George für einen Gastauftritt zu ihrer Halloween-Show vorbeikommt. Das sprach sich in der Szene natürlich schnell herum und der Laden war innerhalb kürzester Zeit rappelvoll. Als die Stil Ikone der 80er allerdings bis Mitternacht immer noch nicht aufgetaucht war, fühlten sich die meisten Gäste um ihr Geld betrogen.
Das ging so weit, dass sie den Schwulenclub boykottierten, und Kasia Saleh ihren Lebenstraum, wie sie ihn nannte, aufgeben musste. Und daran sei einzig und allein Boy George Schuld, weil er eben an diesem besagten Tag nicht erschienen ist. Die Richterin gab der Klägerin Recht und verurteilte den Sänger zur Zahlung der geforderten Geldsumme.
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