
Ville Valo hängt sich richtig rein. Wenn er singt hat man das Gefühl, er würde die Texte auf der Bühne noch einmal erleben. Dass das auf Dauer aber nicht gesund sein kann, hat der Finne jetzt selbst festgestellt. In mehreren Gesprächsterminen mit seiner Psychologin ist er zu dem Schluss gekommen, dass seine eigene Musik ihn depressiv mache. Eine heilende Wirkung haben seine Songs auf den Him-Sänger leider nicht.
In einem Interview sagte der Sänger mit tiefer Stimme: "Es ist wie wenn man den Dämonen selbst die Tür öffnet. Die Depressionen gehen nicht mehr weg. Man fühlt sich von den schlimmsten Kreaturen gejagt, die jemals geschaffen worden sind. Ich hatte zwar schon davor Depressionen. Aber wenn sie die Überhand gewinnen ist das zu viel. Ich muss mir ernsthaft überlegen, ob ich emotional und körperlich in der Lage bin, noch einen Song zu schreiben."
Ein Leben nach der Gesangskarriere sollte also möglichst positive Gefühle erwecken. Und was gibt es wohl schöneres als Sex. Darum hat sich Ville Valo überlegt, eine eigene Dildo-Kollektion auf den Markt zu bringen. Das liegt nah, denn der Frauenschwarm hatte bereits als Jugendlicher in dem Erotikladen seiner Eltern gejobbt.
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