Man kommt gar nicht mehr nach mit den Meldungen um Amy Winehouse. Mal kokst sie sich hemmungslos mit Ehemann Blake Fielder-Civil zu, dann landet er im Gefängnis. Amy wirft das so aus der Bahn, dass sie aufhören will. Als nächstes sieht man die Sängerin völlig am Ende und mit aufgeplatzter Nasenscheidewand, und man hört sie faseln, sie könne ohne Blake nicht auftreten. Aber trotz Allem könne sie auch keine Therapie machen.
Da liegt es Nahe, dass Amy ihrem Ehemann vollkommen hörig ist, wie eine Marionette am seidenen Faden. Mit guten Ratschlägen könnte Amy Winehouse in den letzten Tagen schon fast die Wände tapezieren. Ganz vorn mit dabei ist Pete Doherty, der angeblich täglich mit seiner Leidensgenossin telefoniert. Aber auch er konnte die Ausnahmesängerin nicht zu einer Einweisung in die Klinik überreden. Erst nach einem völlig inakzeptablen Auftritt, für den die Fans sogar ihr Geld zurückforderten, scheint Amy Winehouse erstmals darüber nachzudenken, sich in professionelle Hilfe zu begeben.
Das liegt aber in erster Linie daran, dass die Rehab-Sängerin strikte ärztliche Anweisungen befolgen muss, nachdem sie sich freiwillig in einer Londoner Klinik hatte untersuchen lassen. Wie dem auch sei, Amy will es anscheinend jetzt tatsächlich angehen und hat vorsorglich alle Termine für die Tour abgesagt. Hoffentlich fasst sie zu Silvester endlich einmal die richtigen Vorsätze.

