US-Schockrocker Marilyn Manson ist für seine teilweise skurrilen Angewohnheiten bekannt. Selbst sein Aussehen und das Outfit des Sängers stellen seiner Meinung nach schon ganz allein ein Kunstwerk dar. Nun sind aber Beschuldigungen gegen ihn erhoben worden, die den Schockrocker weniger ins Schwärmen geraten lassen dürften. Ein ehemaliges Mitglied seiner Band behauptet nämlich, dass der Sänger Einnahmen veruntreut haben soll, um sich eine perverse Sammlung aufbauen zu können.
In einem seit August gegen Marilyn Manson laufenden Gerichtsverfahren wird behauptet, der Sänger habe große Summen von den Einnahmen der Band dazu benutzt, um sich u. a. das Skelett eines chinesischen Mädchens zu kaufen. Gleiches gelte für ein "Skelett im Rollstuhl" sowie diverse "kranker und perverser Nazi-Gegenstände. Da seine Sammelleidenschaft mit zunehmendem Erfolg immer stärker wurde, soll Marilyn Manson immer mehr Geld aus der "Bandkasse" abgezweigt und für sein Hobby ausgegeben haben.
Eine Stellungnahme des Schockrockers steht noch aus. Marilyn Manson wollte sich bisher in der Öffentlichkeit nicht zu den Vorwürfen äußern. Das ist wohl auch besser so, denn sollte herauskommen, dass die Anschuldigungen echt sind, dann könnten auf Manson unbequeme Zeiten zukommen. Schließlich hörte auch bei den hartgesottensten Rockfans der Spaß irgendwann auf.

