Was geht eigentlich in diesem kleinen Künstler vor. Die Frage stellt sich zwangsläufig, wenn man sich die neusten Berichte über Prince durchliest. Darin heißt es, der Sänger will seinen Fans jetzt gerichtlich verbieten lassen, Fotomaterial auf den Prince-Foren zu veröffentlichen. Damit nicht genug, seine Anwälte wollen außerdem durchsetzen, dass neben den Bildern auch Songtexte, Albumcover und Fotografien von Prince entfernt werden.
Der sprichwörtliche Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, war der Hinweis, dass auch gegen Prince-Tattoos gerichtlich vorgegangen werden würde. Das stößt natürlich auf Gegenwehr, aber das Skurrile ist, dass sich die Anhänger seiner Durchlaucht immer noch als seine Fans bezeichnen. Die größten Fanportale des Sängers, housequake.com, princefams.com und prince.org haben sich jetzt zusammengeschlossen. Titel der Vereinigung: "Prince Fans United". So möchte man gegen die Forderungen ihres Idols vorgehen.
Die Fans sind der Meinung, die Veröffentlichungen auf ihren Seiten würden die Urheberrechte ihres Stars nicht verletzen. In einem offiziellen Statement schreiben sie: "Wir hoffen, dass Prince seine Position überdenkt und diesen Fansites ihr Bestehen ohne ständige Angst vor seinen Anwälten erlaubt. Sollte das nicht der Fall sein, sind die Fansites bereit, ihre Position vor einem Gericht zu verteidigen und alle Ansprüche einzuklagen".

