Ausverkauft ist eben nicht gleich ausverkauft. Dass es für die Reunion Tour der Spice Girls innerhalb weniger Stunden keine Tickets mehr gab, heißt noch lange nicht, dass die Mädels vor Tausenden von Fans singen werden. Wie erst jetzt durchsickerte, sind für die schnellen Ticketverkäufe in erster Linie Schwarzmarkthändler verantwortlich.
Die listigen Händler kauften alle verfügbaren Tickets zum normalen Preis auf, um sie dann - so war die Hoffnung - für ein Vielfaches des eigentlichen Wertes im Netz weiterzuverkaufen. Aber dieser Plan ging leider nicht auf. Die Karten, die im regulären Vorverkauf um die 120 Euro kosten, werden nun im Netz für unter 35 Euro verschleudert.
Da liegt die Vermutung nahe, dass hier in Europa keiner so recht scharf auf die Gewürzmädchen ist. Wenigstens auf die Spice Girls Anhänger aus Übersee scheint Verlass zu sein. Bei den Konzerten in den USA waren durchweg die Fans für den Ausverkauf verantwortlich. Bleibt zu hoffen, dass die Händler ihre Karten noch irgendwie loswerden, sonst wird es ziemlich luftig zwischen den Reihen.

