Das musste ja so kommen. Irgendwann platzt einem besorgten Vater eben der Kragen, wenn er merkt, dass die Tochter in falschen Kreisen verkehrt. Mitch, der Papa von Amy Winehouse hatte in der Vergangenheit immer wieder versucht, seiner Tochter aus dem Schlamassel zu helfen. Als er merkte, dass die guten Ratschläge bei Amy nichts mehr bewirkten, wandte er sich sogar an ihre Fans und rief sie zum Boykott auf. Aber nichts half.
Da kam es Mitch sicher gerade recht, dass Amys engster Vertrauter und Ehemann Blake Fielder-Civil eingebuchtet wurde. Endlich hatten die Eltern freie Bahn. Aber dann kam er - Pete Doherty. Die Schniefnase erwies sich als Amy Winehouse's Retter in der Not. Wenn niemand mehr Verständnis für ihre Eskapaden zeigte, Pete hatte immer ein Gramm für die Sängerin parat. Wahrscheinlich war er Amys letzter Anker, der sie auf ihrer traurigen Laufbahn festhielt. Möglicherweise hätte sie tatsächlich endlich einen Fuß in eine Entzugsklinik gemacht.
Aber Pete ist eben auch nicht der beste Beweis dafür, dass nach der Therapie alles besser wird. Doherty war bislang immer wieder rückfällig geworden. Für Amys Vater eine Spur zuviel schlechter Umgang. Als Pete Doherty nach einem ihrer Konzerte wieder einmal mit ein bisschen weißem Pulver im Backstage Bereich auftauchte, platzte Daddy der Kragen. Winehouse Senior brach einen lauten Streit vom Zaun und als Pete uneinsichtig blieb, soll er den Babyshambles Frontmann kurzerhand mit einer Gitarre verdroschen haben. Es geht eben nichts um wahre Vaterliebe.

