Die Polizei ist sich momentan nicht sicher, ob sich die Schuss-Attacke auf den Rapper Massiv so zugetragen hat, wie berichtet. Die Ermittlungen laufen auch in Richtung Falschaussage und Täuschung. Es gebe einige Indizien die dafür sprechen, dass der Vorfall eine PR Aktion war, berichtet ein Polizei Beamter. Immerhin soll die neue Platte von Massiv in den nächsten Wochen erscheinen. Der Rapper sorgte gestern für Schlagzeilen, weil er auf offener Strasse niedergeschossen wurde. Jetzt tauchen aber immer mehr Ungereimtheiten auf, die alles in Frage stellen könnten.
So suchten die Behörden gleich nach der Tat intensiv nach Zeugen. Trotzdem gibt es neben den Aussagen des Opfers keine gesicherten Hinweise auf den Ablauf der Tat. Massiv selber wurde bisher nur kurz befragt. Noch erstaunlicher ist aber, dass im Internet-Forum des Rappers schon um 22.35 Uhr der erste Hinweis auf ein "Attentat" auftauchte. Zu diesem Zeitpunkt war Massiv laut den Akten der Feuerwehr noch auf dem Weg ins Berliner Urban-Krankenhaus, wo seine Schussverletzung behandelt wurde.
Demnach wurde Massiv im Krankenhaus erst um 22.42 Uhr eingeliefert. Wie die ersten Details der Tat so schnell auf die Internet-Seite kommen konnten, wird derzeit ermittelt. Die erfahrenen Ermittler erstaunt außerdem, dass auf den Sänger mehrere Schüsse aus nächster Nähe abgegeben worden sein sollen, jedoch nur eine Kugel den Arm streifte. Natürlich ermitteln die Beamten trotzdem in alle Richtungen. Zeugen der Tat sollten sich daher dringend bei der Polizei melden.

