In ihren schwersten Zeiten haben Künstler schon immer ihre besten Songs geschrieben. Warum also sollte Paul McCartney kein Lied über Heather Mills schreiben? Das dachte sich auch der Ex-Beatle, und so soll es eine Ode an seine Ex-Frau sogar bis auf das kommende Album geschafft haben. Da wird sich Heather Mills sicher freuen - oder auch nicht. Denn wie auch der Letzte mitbekommen haben dürfte, sind die Ehepartner nicht gerade in Frieden auseinander gegangen.
Dabei war es Sir Paul McCartney offenbar sehr wichtig, gerade diesen Abschnitt seines Lebens zu beleuchten. Sein Produzent Nitin Sawhney weiß mehr über die Beweggründe, Heather zum Thema eines Songs zu machen: "Paul hat einen Track darüber geschrieben, wie seine Gefühle für Heather sind und was mit den Paparazzi abgeht, weil bisher niemand seine Sicht der Dinge gehört hat. Es ist ein sehr emotionaler und ein sehr kraftvoller Song - ganz anders als das, was die Leute bisher von Paul McCartney gewohnt sind."
Natürlich gehe es nicht darum, schmutzige Wäsche zu waschen, heißt es auch von offizieller Stelle. Es sei einfach Teil eines künstlerischen Prozesses, der sich beim Songschreiben entwickele. Jeder gehe mit seinen Problemen anders um, um sie zu verarbeiten. Paul schreibe eben Songs, und das mit bekanntlich großem Erfolg. Übrigens: McCartney organisiert gerade eine Fotoausstellung, die seine verstorbene Frau Linda seit den 60er Jahren bis kurz vor ihrem Tod zeigt. Wie heißt es doch so schön - Ehre, wem Ehre gebührt.

