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Soulsängerin Amy Winehouse darf nicht zur Verleihung der Grammys in Los Angeles reisen. Die 24-Jährige ist für ihr Album "Back To Black" in sechs Kategorien nominiert worden. Sie darf allerdings nicht in die USA einreisen, weil sie der britischen Botschaft kein Visum bekommen hat.
Normalerweise brauchen EU-Bürger für die Einreise in die USA kein Visum. Amy Winehouse wurde aber im Oktober 2007 in Norwegen wegen Drogenbesitzes (Marihuana) verhaftet. Somit ist die drogenabhängige Sängerin bei den internationalen Polizeibehörden aktenkundig. Die USA verweigern jeder Person die Einreise, die wegen Drogenbesitzes verhaftet, angeklagt oder verurteilt ist.
Bereits seit Wochen wurde in den Medien darüber spekuliert, ob Amy Winehouse am 10. Februar im Staples Center in Los Angeles teilnehmen wird. Dabei war die Frage des Visums nicht das einzige Problem. Amy Winehouse befand sich bis vor kurzem in einer Drogentherapie. Diese war ihr unter anderem von der eigenen Plattenfirma aufgezwungen worden, da man die Sängerin sonst nicht weiter unter Vertrag nehmen wollte.
Nach Abschluss der Entziehungskur soll Amy Winehouse allerdings schon wieder in einem Londoner Pub gesichtet worden sein, wie sie sich mit Freunden und einer nicht bekannten Menge Tequilla die Zeit vertrieb.
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