Soulsängerin Amy Winehouse ist mit fünf Grammys die eindeutige Siegerin der diesjährigen Award-Verleihung. Bei der Gala, die letzte Nacht in Los Angeles stattfand, war die 24-Jährige allerdings nicht anwesend. Nachdem sie wegen eines Drogendelikts von 2007 zunächst kein Visum für die Einreise in die USA bekam, gaben die Behörden in letzter Minute doch nach.
Für Amy Winehouse war es da allerdings schon zu spät. Wegen "Zeitproblemen" verzichtete sie auf den Flug in die USA und war so nur via Satellit zugeschaltet, sang aber trotzdem Songs von ihrem nun Grammy-ausgezeichneten Album "Back To Black".
Neben Amy Winehouse konnte Kanye West einen Grammy für den besten Rap-Song gewinnen. Kollegin Alicia Keys sang ein spektakuläres Duett mit Frank Sinatra, der via Hologramm auf die Bühne geholt wurde. Beyoncé Knowles guckte sich live einige Tricks von Altmeisterin Tina Turner ab und Barack Obama, derzeit als Anwärter für die Präsidentschaftskandidatur der demokratischen Partei in den USA im Rennen, gewann einen Grammy für sein Hörbuch "The Audacity of Hope: Thoughts on Reclaiming the American Dream".

