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Die Erfahrung hat gezeigt, dass beim Bundesvision Song Contest (BuViSoCo) meist die bekannteren Bands die Nase vorn haben. Aber auch Newcomer haben durchaus eine gleichberechtigte Chance, den Musikpreis mit nachhause zu nehmen. Heute Abend treten die Abgesandten der einzelnen Bundesländer wieder gegeneinander an.
Als Favoriten werden momentan die Sportfreunde Stiller, Culcha Candela oder die Teenie Band Nevada Tan (alias Panik) gehandelt. Aber auch Newcomer wie Jennifer Rostock haben gute Chancen auf den Sieg. Stefan Raab präsentiert den Bundesvision Song Contest diesmal aus Hannover. Im letzten Jahr hatte die böse-Buben-Combo Oomph! gewonnen und sich somit ziemlich knapp gegen den sichtlich angefressenen Jan Delay durchgesetzt. Auch Jans Aufruf: "Jetzt werden wir mal sehen, ob Deutschland Geschmack hat", brachte nichts mehr.
Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, und das ist schließlich auch das Konzept beim Bundesvision Song Contest. Unterschiedlich wie nie fallen die Stilrichtungen der Bands in diesem Jahr aus. Und das macht für Initiator Stefan Raab gerade den Reiz des Wettstreits aus. "Deutschland ist eben vielschichtig", erklärt der Moderator, "und es ist immer wieder spannend, wie viel heutzutage mit der Musik experimentiert wird. Ich persönlich finde nichts schlimmer, als lauwarmer Einheitsbrei."
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